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Schüttgut austragen und dosieren

Horizontale Zellenradschleusen

WSK entwickelt und fertigt horizontale Zellenradschleusen für die kontrollierte Dosierung abrasiver und schüttfähiger Materialien.

Die Zellenradschleusen der HZAP-Baureihe werden unter anderem in Asphaltanlagen, Kraftwerksanlagen und vergleichbaren industriellen Schüttgutprozessen eingesetzt.

Das horizontal angeordnete Zellenrad nimmt das Material am Einlauf auf, transportiert es in den einzelnen Zellen weiter und gibt es kontrolliert am Auslauf ab.

Durchsatz, Zellenvolumen, Werkstoff, Antrieb und drucktechnische Ausführung werden auf das jeweilige Schüttgut und den vorhandenen Prozess abgestimmt.

Die dargestellten Modelle beschreiben dokumentierte Ausführungen der HZAP-Baureihe. Verbindlich sind ausschließlich die technischen Daten der konkreten projektbezogenen Auslegung.

Die passende Schleusenauslegung

Vier Faktoren bestimmen die Zellenradschleuse

Schüttgut, Durchsatz, Druckverhältnisse und Werkstoff bestimmen den technischen Aufbau.

Schüttgut

Körnung, Schüttdichte, Abrasivität, Feuchtigkeit und Fließverhalten

Durchsatz

geforderte Fördermenge, Zellenvolumen und Drehzahl

Druck

Betriebsdruck, Differenzdruck und erforderliche Druckfestigkeit

Werkstoff

Gehäuse, Rotor, Verschleißschutz und materialberührende Bauteile

Schematische Darstellung einer horizontalen Zellenradschleuse

Wie funktioniert eine horizontale Zellenradschleuse?

Eine horizontale Zellenradschleuse übernimmt Schüttgut aus einem vorgeschalteten Behälter oder Anlagenteil und gibt es kontrolliert weiter.

  1. Schüttgut zuführen: Das Material gelangt über den Einlauf in den Bereich des Zellenrades.
  2. Zellen befüllen: Die einzelnen Kammern des Rotors nehmen jeweils eine begrenzte Materialmenge auf.
  3. Material transportieren: Durch die Drehbewegung wird das Schüttgut horizontal vom Einlauf zum Auslauf geführt.
  4. Material austragen: Am Auslauf wird der Inhalt der Zellen an den nachfolgenden Prozess übergeben.

Zellenvolumen, Drehzahl und Füllgrad beeinflussen den erreichbaren Durchsatz. Die konkrete Auslegung muss deshalb anhand des tatsächlichen Schüttguts erfolgen.

Dosieraufgabe technisch besprechen

Schüttguttechnik nach Anwendung

Typische Materialien und Einsatzbereiche

Die konkrete Eignung hängt von Schüttdichte, Körnung, Abrasivität, Temperatur und den vorhandenen Druckverhältnissen ab.

Kohlenstaub

Kontrollierter Austrag und dosierte Übergabe in Kraftwerks- und Energieanlagen.

Asphaltanlagen

Dosierung geeigneter mineralischer und abrasiver Schüttgüter im Anlagenprozess.

Mineralische Schüttgüter

Robuste Ausführungen für körnige, staubförmige oder verschleißende Materialien.

Pulver und Stäube

Gleichmäßiger Austrag feiner Materialien aus Behältern, Bunkern oder Anlagenteilen.

Granulate

Kontrollierte Übergabe schüttfähiger Granulate an nachfolgende Prozesse.

Sondermaterialien

Werkstoff, Rotor und Verschleißschutz werden anhand der Materialeigenschaften geprüft.

Für eine belastbare Auslegung sind nach Möglichkeit ein Materialdatenblatt und eine Schüttgutprobe hilfreich.

Schüttgut prüfen lassen

HZAP-Baureihe

Horizontale Zellenradschleusen der HZAP-Baureihe

Druckfeste und verschleißgerechte Ausführungen für unterschiedliche Durchsätze, Schüttgüter und industrielle Einsatzbedingungen.
HZAP 300/4.6 – Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,2–3,0 t/h

HZAP 300/4.6

Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,2–3,0 t/h

Kompakte Ausführung der HZAP-Baureihe für kleinere bis mittlere Dosiermengen.

Die dokumentierte Variante wurde unter anderem für den Einsatz in einer Asphaltanlage beschrieben.

Technische Details anzeigen

Leistung

  • Durchsatz: etwa 0,2–3,0 t/h
  • Drehzahl: 25 U/min
  • Zellenzahl: 12
  • Zellenvolumen der Variante: 4,6 l

Ausführung

  • verfügbare Zellenvolumen: 2,5 / 3,3 / 3,8 / 4,6 l
  • Auslegungsdruck: 5 bar
  • dokumentierter Maximaldruck: 10 bar

Antrieb und Gewicht

  • Motor: 2,2 kW
  • Gewicht: etwa 350 kg
  • typische Anwendung: Asphaltanlage
HZAP 400/8 – Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,5–8 t/h

HZAP 400/8

Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,5–8 t/h

Mittlere Ausführung der HZAP-Baureihe für Dosierleistungen bis etwa 8 Tonnen pro Stunde.

Gehäuse, Zellenrad und Verschleißschutz werden auf das eingesetzte Schüttgut abgestimmt.

Technische Details anzeigen

Leistung

  • Durchsatz: etwa 0,5–8 t/h
  • Drehzahl: 25 U/min
  • Zellenzahl: 12
  • Zellenvolumen: 8 l

Druck

  • Auslegungsdruck: 5 bar
  • dokumentierter Maximaldruck: 10 bar

Antrieb und Gewicht

  • Motor: 4 kW
  • Gewicht: etwa 450 kg
HZAP 500/27 – Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,5–18 t/h

HZAP 500/27

Horizontale Zellenradschleuse · etwa 0,5–18 t/h

Größere Ausführung der HZAP-Baureihe für Durchsätze bis etwa 18 Tonnen pro Stunde.

Die dokumentierte Ausführung wurde unter anderem für Anwendungen in einem Kohlekraftwerk beschrieben.

Technische Details anzeigen

Leistung

  • Durchsatz: etwa 0,5–18 t/h
  • verfügbare Zellenvolumen: 8 / 10 / 18 / 23 / 27 l

Druck

  • Auslegungsdruck: 5 bar
  • dokumentierter Maximaldruck: 10 bar

Anwendung

  • dokumentiertes Anwendungsbeispiel: Kohlekraftwerk
  • Motorleistung projektbezogen zu bestätigen
  • Gewicht projektbezogen zu bestätigen
HZAP 700/59 – Horizontale Zellenradschleuse · etwa 2,5–40 t/h

HZAP 700/59

Horizontale Zellenradschleuse · etwa 2,5–40 t/h

Große Ausführung der HZAP-Baureihe für industrielle Schüttgutprozesse mit hohen Durchsatzanforderungen.

Die dokumentierte Variante erreicht einen Durchsatz von bis zu etwa 40 Tonnen pro Stunde.

Technische Details anzeigen

Leistung

  • Durchsatz: etwa 2,5–40 t/h
  • Drehzahl: 20 U/min
  • Zellenzahl: 12
  • verfügbare Zellenvolumen: 59 / 70 l

Druck

  • Auslegungsdruck: 5 bar
  • dokumentierter Maximaldruck: 10 bar

Antrieb und Gewicht

  • Motor: 7,5 kW
  • Gewicht: etwa 2.000 kg
  • dokumentiertes Anwendungsbeispiel: Kohlekraftwerk

Direkter Vergleich

HZAP-Zellenradschleusen im Überblick

Über die Modellbezeichnung gelangen Sie direkt zum jeweiligen Anlagenabschnitt.

Modell Durchsatz Zellenvolumen Drehzahl Motor Gewicht
HZAP 300/4.6 etwa 0,2–3,0 t/h 4,6 l 25 U/min 2,2 kW etwa 350 kg
HZAP 400/8 etwa 0,5–8 t/h 8 l 25 U/min 4 kW etwa 450 kg
HZAP 500/27 etwa 0,5–18 t/h bis 27 l projektbezogen projektbezogen projektbezogen
HZAP 700/59 etwa 2,5–40 t/h 59 / 70 l 20 U/min 7,5 kW etwa 2.000 kg

Für die dokumentierten Ausführungen werden ein Auslegungsdruck von 5 bar und ein Maximaldruck von 10 bar genannt. Die tatsächliche Eignung muss für den konkreten Betriebsfall geprüft werden.

Fertigung einer horizontalen Zellenradschleuse

Zellenradschleusen von WSK

WSK stimmt Zellenvolumen, Rotor, Gehäuse, Antrieb und Werkstoff auf das jeweilige Schüttgut und die Betriebsbedingungen ab.

  • robuste Konstruktion für industrielle Anwendungen
  • Auslegung für abrasive Schüttgüter
  • unterschiedliche Zellenvolumen
  • druckfeste Ausführungen
  • kundenspezifische Ein- und Ausläufe
  • Normalstahl und Edelstahl
  • nitrierter Vergütungsstahl
  • verchromte Ausführungen
  • verschleißgerechte Materialauswahl
  • servicefreundliche Konstruktion
  • kundenspezifische Anpassungen
  • eigene Fertigung und Montage

Die endgültige Werkstoff- und Bauteilauswahl erfolgt anhand von Schüttgut, Durchsatz, Temperatur und Druckverhältnissen.

Schleuse gemeinsam auslegen

Anpassung und Betreuung

Schüttguttechnik passend zu Ihrer Anlage

Zellenradschleusen werden auf das Schüttgut, die Einbausituation und den vorhandenen industriellen Prozess abgestimmt.

Kundenspezifische Ausführung

WSK passt Zellenvolumen, Einlauf, Auslauf, Werkstoffe, Antrieb und Anschlussgeometrie an die vorhandene Anlage an.

Auch besondere Einbausituationen und mechanische Schnittstellen können im Rahmen des Sondermaschinenbaus berücksichtigt werden.

Sondermaschinenbau ansehen

Reparatur und Ersatzteile

Bestehende Zellenradschleusen können mechanisch geprüft, instand gesetzt oder überarbeitet werden.

Verschleißteile und mechanische Komponenten können nach vorhandenen Unterlagen oder nach technischer Aufnahme gefertigt werden.

Service oder Ersatzteil anfragen

Technische Fragen

Häufige Fragen zu horizontalen Zellenradschleusen

Antworten zu Schüttgütern, Durchsatz, Druck und Werkstoffauswahl.

Projektanfrage

Welches Schüttgut möchten Sie dosieren?

Senden Sie uns Materialdaten, Fördermenge und Informationen zur vorhandenen Anlage.

Auf dieser Grundlage prüfen wir Zellenvolumen, Werkstoffe, Druckauslegung, Antrieb und notwendige Anschlussmaße.

Zellenradschleuse anfragen

Hilfreiche Angaben

  • Bezeichnung des Schüttguts
  • gewünschter Durchsatz
  • Schüttdichte und Körnung
  • Feuchtigkeit und Temperatur
  • Betriebs- und Differenzdruck
  • Einlauf- und Auslaufmaße
  • Einbausituation
  • Materialdatenblatt
  • Zeichnungen oder Fotos

Aufnehmen · Dosieren · Austragen

Die passende Zellenradschleuse beginnt mit den Eigenschaften Ihres Schüttguts.